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Ketogene Ernährung

Die ketogene Ernährung basiert auf einem minimalen Anteil von Kohlenhydraten und vielen fetthaltigen Lebensmitteln. Dabei klingt fettreiche Ernährung in Verbindung mit gesünderem Leben und Abnehmen erst einmal widersprüchlich.

Bei dieser Ernährung wird die Kohlenhydratzufuhr so reduziert, dass der Körper beginnt, seinen Energiebedarf nicht aus Glukose, sondern vorrangig oder ausschließlich aus Fett und aus den daraus im Körper aufgebauten namensgebenden Ketonkörpern zu decken, die als Ersatzstoffe für Glukose dienen. Es wird ein Hungerstoffwechsel imitiert.

AdobeStock 250957658Canon EOS 5D Mark IV (47mm, f/11, 1/160 sec, ISO100)

Proteine können im Stoffwechsel zu ca. 50 % und Fette wegen ihres geringen Glycerinanteils nur zu ca. 10 % zu Glucose umgebaut werden, um den Blutzuckerspiegel aufrechtzuerhalten und so vor allem das Gehirn mit Energie zu versorgen. Im Hungerzustand greift der Körper zunächst auf seine Glykogenvorräte (Speicherform der Kohlenhydrate in der Leber) zurück und stellt sich dann zunehmend auf einen Hungerstoffwechsel um. Diese Art des Stoffwechsels ist unter anderem dadurch gekennzeichnet, dass die aus der Nahrung stammenden Fettsäuren in der Leber zu Ketonkörpern abgebaut werden, die dann an Stelle der Glucose den Energiebedarf, vor allem den Energiebedarf des Gehirns, auf alternative Weise effizient decken sollen. Dieser angestrebte Stoffwechsel-Zustand heißt Ketose.

Die ketogene Ernährungsform verspricht schnellen Abnehmerfolg. Die sogenannte Keto-Diät, die auch bei verschiedenen Erkrankungen helfen soll, zeichnet sich durch fast vollständigen Verzicht auf Kohlenhydrate aus. Wer sich längere Zeit ketogen ernährt, verliert nicht nur Körperfett, sondern riskiert auch, Muskeln abzubauen, denn der Körper nutzt auch Proteine aus den Muskeln als Energiequelle. Doch das ist nicht der einzige Nachteil. Es kann zu allgemeiner Leistungsschwäche, Müdigkeit und schlechter Regeneration kommen. Wichtige Lebensmittelgruppen wie Obst, manche Gemüsesorten, aber auch Hülsenfrüchte, Getreideprodukte oder Kartoffeln, fallen weg. Dies kann zu Defiziten bei der Versorgung mit Vitaminen oder Mineralstoffen bis hin zum Nährstoffmangel führen. Ketogene Diäten sollten keinesfalls langfristig angewandt werden, da eine einseitige, unausgewogene Ernährung auf Dauer das Krankheitsrisiko erhöht. Studien haben gezeigt, dass sowohl ein extrem niedriger als auch ein sehr hoher Anteil an Kohlenhydraten in der Nahrung das Sterblichkeitsrisiko erhöht. Bei unsachgemäßenr Durchführung der ketogenen Ernährungstherapie kann es zudem zu Essstörungen kommen.

Man sollte also die Vorteile und Risiken abwägen und sich selbst genau im Blick behalten. In meinem Blog werde ich mich in der nächsten Zeit etwas mehr mit dieser Ernährungsform auseinandersetzen, da ich mich langsam herantasten möchte, diese Ernährung auszuprobieren.

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