Am 23.02.1895 versammelten sich die Vorstände der Sondershausener Vereine, um über eine Ehrung Bismarcks zu seinem 80. Geburtstag und eine allgemeine Feier zu beraten. Es wurde der Beschluss gefasst, ein dauerhaftes Denkmal in Form eines Turmes auf dem in das Wippertal hineinragenden Bergkegel der Olenburg (Spatenburg) zu errichten.
Er wurde aus Spenden, vor allem von Dr. Eduard Kobert, Sanitätsrat in Sondershausen, errichtet.
Er hat eine Höhe von 19,50 m, eine quadratische Grundfläche von 5,70 m², steht 370 m über NN und ist aus unregelmäßig behauenen Kalksteinblöcken gebaut. Der Turm verjüngt sich nach oben.
Er hat einen hohen Hausteinsockel, darüber ist ein separater Raum mit hochgelegenem Zugang und schmiedeeiserner Tür. Im Inneren führt eine Aufgangstreppe zur Aussichtsplattform mit Zinnenkranz und Wasserspeiern.

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Kommentare   
Anne Li
0 # Bismarksturm-TürmchenAnne Li 2015-06-13 15:48
Der renovierte Bismarksturm ist so wie er heute da steht, eigentlich nur noch ein Fragment. Zur Vollständigkeit fehlt die Möglichkeit zum Besteigen des oberen Türmchens.
Hatte man die Plattform mit der zinnenumrandeten Mauer erreicht, so bestand, noch in den Fünfzigern, die Möglichkeit das kleine Türmchen zu besteigen. Auf ganz schmalen Stufen ging es ganz nach oben zu einer kleinen Plattform, die ebenfalls ein Mäuerchen mit Zinnen schmückte. Nur die Mutigen wagten diesen Aufstieg.
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