Die Karl-Günther-Kaserne wurde um 1900 im wilhelminischen Stil errichtet. Ein Großteil der Gebäude wurde zur Zeit des Nationalsozialismus für die Wehrmacht erbaut und zu DDR-Zeiten für die NVA weiter genutzt. Innerhalb der Kaserne wurde 1965 der DEFA-Spielfilm „Der Reserveheld“ gedreht. Nach der Wiedervereinigung erfolgten Umgliederungen durch eine Strukturreform der Bundeswehr. Es folgten weitere Um- und Ausbauten. Die letzte Großinvestition über 50 Mio. Euro begann 2004. Die Kaserne besitzt eine von zehn Schwimmhallen der Bundeswehr und hat einen der größten Standortübungsplätze mit Schießanlage in Thüringen.

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