Caffee Pille

Das Kaffeehaus trug einst mit fürstlicher Gunst und Genehmigung den Namen Schwarzburg. Fürst Günther Karl Friedrich ließ sich dies was kosten, holte er doch den Zuckerbäcker Friedrich Krause von Arnstadt nach Sondershausen und erhob ihn in den Stand des Hofkonditors.

Das Café Schwarzburg, für das der Konditor Friedrich Krause 1836 die Erlaubnis erhielt, war eines der ersten Kaffeehäuser, die damals, als sich der Kaffeegenuss auch in Thüringen durchsetzte, hierzulande öffneten.

Post

Seit 1864 war das Postamt Sondershausen in den Räumen des ehemaligen Rentamtes in der heutigen Carl-Schroeder-Straße untergebracht. Da dieses Haus vor allem wegen der sich entwickelnden Fernmeldetechnik nicht mehr ausreichte, musste ein neues Postgebäude her. Als Bauplatz für das neu zu errichtende Dienstgebäude erwarb die Reichspost das gleich nebenan in der Poststraße liegende Grundstück für 6 000 Mark.

Nach Verhandlungen mit dem Fürstlich Schwarzburgischen Ministerium und dem Magistrat

Stadtcafé

Die Geschichte des heutigen Stadt-Cafés begann im Jahr 1868, als Ernst Stiffler dort sein Geschäft „Material, Tabak und Cigarren“ eröffnete.

Erst nach 29 Jahren, im Februar 1896, gelang es Franz Frohberg das Gebäude an der Ecke Bebrastrasse/Güntherstrasse zu erwerben und im Juli den Café-Betrieb zu beginnen. Seine Fähigkeiten und sein Ruf sorgten dafür, dass ihn der Fürst von Sondershausen zum Hofkonditor ernannte.

Spatenbergturm

Der 22 m hohe Aussichtsturm ohne Befeuerungsvorrichtung mit aufgesetztem Seitentürmchen hat einen quadratischen Grundriss von 5,70 m x 5,70 m und ist aus Bruchstein-, Quader- und Zyklopen-Mauerwerk erbaut. Das Bauwerk gliedert sich in drei Elemente und verjüngt sich leicht nach oben. Über insgesamt 86 Stufen (Außen- und Innentreppe) erreicht man die Plattform.

Über eine 0,98 m breite Außentreppe mit rechtsseitigem Handlauf aus Metall (Höhe 0,87 m),

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