Viele Futterquellen in der freien Natur gibt es nicht mehr. Unter anderem, weil die industrielle Landwirtschaft seit einigen Jahrzehnten mit dem Einsatz von Pestiziden immer radikaler Unkraut und Insekten aus ihren Monokulturen verbanntl. Es wird daher immer häufiger dazu geraten Vögel das ganze Jahr über zu füttern.

Auch der NABU saget aber mittlerweile, dass es grundsätzlich nicht schädlich ist. Zwei Dinge sind aber unbedingt zu beachten, wenn man im Sommer füttert. Wer sich dafür entscheidet, sollte es verlässlich tun, damit die angefütterten Vögel im Winter nicht verhungern. Zudem sollten Gartenbesitzer an den Futterstellen besonders auf Hygiene achten. Im Sommer könnten sich Keime schneller verbreiten. Sobald man einen toten Vogel an der Futterstelle sieht, sollte man mindestens zwei bis drei Wochen mit dem Füttern aufhören.

futtersiloFuttersilos aus Draht oder Kunststoff verringern die Gefahr, dass sich Vögel gegenseitig mit Keimen anstecken, etwa über ihren Kot. Um die Wahrscheinlichkeit von Infektionen zu verringern, sollten Vogelfreunde auf traditionelle Vogelhäuschen verzichten und stattdessen Futtersilos aufhängen, damit das Futter nicht in Kontakt mit dem Kot der Tiere kommt. Nicht nur an Futter mangelt es vielen Vögeln. Auch Wasserstellen sind in manchen Gegenden rar. Ein kleiner Teich im Garten oder flache Schüsseln können Abhilfe schaffen. Doch auch bei Vogeltränken gilt: regelmäßig reinigen, damit sich die Vögel möglichst wenige Keime einfangen.

Ein Fütterungsverbot gilt für Tauben und Wasservögel

Viele Vogelarten profitieren von ihrem Zusammenleben mit den Menschen. Allen voran die Wasservögel wie Schwäne, Gänse und Enten und auch „Allesfresser“ wie Möwen, Tauben und Rabenvögel, denen Abfälle unserer Wohlstandsgesellschaft zugute kommen. Sie zu füttern ist im Sinne des Natur- und Umweltschutzes kontraproduktiv.

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